Der Blog von Akustikstoff.com

Neues rund um Akustikstoff – und über uns

Kategorie: Tipps und Tricks

Gratismuster bestellen – so einfach geht’s

Warum sich Akustikstoff-Mustersets lohnen

Jede Woche erhalten wir mehrere E-Mails mit etwa folgenden Inhalt: »Ich habe ein Foto von diesem und jenem Objekt in Ihrem Blog gesehen. Welche Farbe hat der Lautsprecherstoff genau?« Sie verspüren den Impuls, uns eine ähnliche E-Mail zu schreiben? Bitte lesen Sie dann zunächst die folgenden Zeilen.

Selbstverständlich wissen wir, woher die Fotos in unserem Blog kommen und können entsprechende Fragen daher mühelos beantworten. Viele unserer Kunden stellen uns Fotos ihrer Projekte zur Verfügung und freuen sich, diese in unserem Blog zu sehen. Dennoch könnte unsere Antwort von geringem Nutzen für Sie sein.

Das Problem besteht nämlich darin, dass Farben im RGB-Farbmodus an Computermonitoren erheblich von den tatsächlichen Farben der fotografierten Objekte abweichen können – und das in den meisten Fällen, insbesondere bei Windows-Computern und preisgünstigen Monitoren, auch tun. Wenn Ihr Bildschirm nicht auf einen Weißpunkt von D65 eingestellt und präzise mit einem Kolorimeter kalibriert ist, sind bestimmte Farbabweichungen praktisch unvermeidbar. Darüber hinaus haben die Lichtverhältnisse und die individuellen Kameraeinstellungen während der Aufnahme einen erheblichen Einfluss auf die Farbdarstellung im Foto.

Wenn Sie also bei der Farbauswahl für Ihren Akustikstoff ausschließlich ein Foto auf Ihren Bildschirm heranziehen, erhalten Sie am Ende möglicherweise nicht das von uns geliefert, was Sie gesehen und erwartet haben. Selbstverständlich akzeptieren wir Rückgaben entsprechend der üblichen Regeln und tauschen den Bezugsstoff gegen eine andere Farbe um. Aber ebenso selbstverständlich wird der ganze Prozess die Fertigstellung Ihres Projekts spürbar verzögern. Obendrein kostet Sie die Rücksendung Zeit und Geld.

Warum also nicht gleich auf die sichere Seite gehen und zunächst ein Musterset bestellen? Mit den Mustern haben Sie die denkbar zuverlässigste Möglichkeit, die richtige Farbe zu finden, wenn Sie etwas anderes als Schwarz oder Weiß benötigen. Die Muster haben etwa Postkartengröße, also vermitteln sie auch einen guten Eindruck davon, wie der Stoff in der Fläche wirkt.

packaging acoustic speaker cloth samplesDamit keine Missverständnisse aufkommen: Das Motiv für diesen Blogpost ist keineswegs, unseren Umsatz mit Mustersets zu steigern. Sicher berechnen wir für die Mustersets wenige Euro, dennoch: Bedenkt man die Materialkosten (für die Produktion von 100 Mustersets wenden wir sage und schreibe 90 Quadratmeter Akustikstoff auf) und bezieht das zeitraubende manuelle Zusammenstellen der Sets mit in die Rechnung ein, stellt man schnell fest, dass wir mit den Mustern keinen Cent verdienen. Vielmehr subventionieren wir sie, um Ihnen eine möglichst zuverlässige und bequeme Möglichkeit der perfekten Farbauswahl zu bieten. Machen Sie also von dieser Möglichkeit Gebrauch.

Upcycling von Beovox CX50 und CX100

Die Tage klassischer Passivlautsprecher scheinen gezählt: In Zeiten von AirPlay, DLNA und Streaming  setzen sich WLAN-Lautsprecher allenthalben durch. Auf der anderen Seite gibt es nach wie vor jede Menge Audiophile und Freunde klassischer HiFi-Technik, denen ein möglichst sauberer, idealerweise linearer Sound auf höchstem Niveau wichtiger ist als die bequeme und möglichst kabellose Verfügbarkeit von MP3-komprimierter Musik. Prallen hier zwei grundsätzlich verschiedene Auffassungen unversöhnlich aufeinander, oder kann man die hervorragenden akustischen Eigenschaften großartiger Passivlautsprecher wie der Beovox CX50 und CX100 sowie die Vorteile aktueller WLAN-Technik zusammenbringen?

Upcycled Beovox CX50 with Akustikstoff.com speaker fabricMan kann, und das auf sehr hohem Niveau! Die Lösung ist seit vergangenem Jahr am Markt und heißt Beocreate 4CA. Dieser vom Schweizer Unternehmen HiFiBerry sowie Bang&Olufsen gemeinsam konzipierte Vierkanalverstärker verwandelt passive Lautsprecher mit wenigen Handgriffen in moderne Aktivboxen mit Wireless-Funktion.  Besonders gut: Beocreate funktioniert mit Lautsprechern aller Hersteller und gelingt mit wenigen unkomplizierten Handgriffen.

HiFiBerry bezeichnet das digitale Aufrüsten der altehrwürdigen Lautsprecher als „Upcycling“. Gar nicht so verkehrt der Gedanke: Die Weiterverwendung und Aufwertung bereits vorhandenen und über die Jahre liebgewonnenen, nach wie vor hochwertigen HiFi-Equipments macht schließlich in jeder Hinsicht ungleich mehr Sinn als die »kreative« Zweckentfremdung von (überdies zumeist neuen) Europaletten zu eher unbequemen Gartenmöbeln und von Altreifen-Abschnitten zu ebenso unbequemen Schuhsolen.

Und wenn man schon beim Upcycling ist, kann man den Lautsprechern auch gleich einen neuen Bezugsstoff gönnen. Gerade bei B&O-Speakern ist der Lautsprecherstoff ausgesprochen empfindlich, doch auch viele andere Hersteller haben bei der Auswahl des Akustikstoffs für ihre Produkte gern intensiv gespart. Auch um die Optik der in die Jahre gekommenen Lautsprecher hat man sich bei HiFiBerry daher Gedanken gemacht: Ein Blogpost auf der Website des Unternehmens beschreibt jetzt, wie die beliebten 80er-Jahre-Klassiker Beovox CX50 und CX100 optisch auf den neuesten Stand gebracht werden können. Fast schon selbstverständlich ist, dass die Fachleute von HiFiBerry konsequent auf höchste Qualität setzen und daher Bespannstoff von Akustikstoff.com empfehlen: https://www.hifiberry.com/blog/changing-the-spaker-fabric-of-your-beovox-cx-50-cx100 

HiFiBerry ist übrigens in DIY-Kreisen weltweit kein Unbekannter: Der führende Anbieter von Audioerweiterungen für den Raspberry Pi legt einen klaren Fokus auf hochwertige Soundqualität und entwickelt seit mehreren Jahren Hardware-on-Top-Module, Boards für digitale Schnittstellen sowie Verstärker, die direkt auf den Raspberry Pi montiert werden. HiFiBerry Boards können für Streaming-Player und Mediacenter ebenso eingesetzt werden wie zur individuellen Gestaltung von Multiroomsetups.

Woran erkennt man guten Akustikstoff?

Das Angebot an Stoffen, die insbesondere im Internet als »Akustikstoff« angeboten werden, ist nahezu unüberschaubar. Was aber macht einen wirklich brauchbaren Akustikstoff aus? Hier eine kurze Qualitäts-Checkliste:

1. Höchste Schalltransparenz

Sound measurements of acoustic fabric from Akustikstoff.comAkustische Informationen, also Schallwellen, müssen den Stoff möglichst ungehindert und unverändert durchdringen können. Bei ungeeigneten Stoffen kommt es besonders in Hochton- und Hochmittenbereich zu Beeinträchtigungen des Klangs, da Schallwellen absorbiert oder diffundiert werden. Die reine Luftdurchlässigkeit ist daher keineswegs ein ausreichendes Kriterium für die akustische Qualität von Akustikstoff.

Erst bei einer akustischen Messung zeigt sich, was der Stoff tatsächlich taugt. Im direkten Vergleich der Messdaten von verschiedenen Bezugsstoffen zeigt sich überlegene Qualität der Stoffe von Akustikstoff.com: Selbst doppellagig sind sie akustisch transparenter als andere Polyester- oder Leinengewebe.

Übrigens: Stoffe, die Schall nicht durchlassen, sondern vielmehr absorbieren sollen, sind in diesem Sinne kein Akustikstoff, sondern ein Dämmstoff. Ein typischer Vertreter dieser Gattung ist Bühnenmolton.

2. Ausreichende Blickdichtigkeit

knitting machine for acoustic fabric Ein guter Akustikstoff schafft den physikalischen Spagat zwischen Schalltransparenz und Blickdichtigkeit. Er wurde genau dafür entwickelt und entsteht ausschließlich auf modernen Maschinen, die eine entsprechende Stoffstruktur möglich machen. Schließlich wird der Stoff als Lautsprecherstoff, als Bezugsstoff für Akustikelemente wie Absorber, Diffusoren und Bassfallen, für AV-Mobiliar und Instrumentenverstärker wie Gitarrenamps, im Car-HiFi-Bereich und nicht zuletzt für Verkleidungen im Ladenbau, im Messebau und in der Innenarchitektur verwendet. Selbstverständlich sind der Blickdichtigkeit physikalische Grenzen gesetzt. Ein paar vertiefende Gedanken zu diesem Thema finden Sie hier.

3. Elastizität

protoype equipped with speaker cloth from Akustikstoff.comAkustikstoff muss bei der Verarbeitung gespannt werden. Daher muss er genau das richtige Maß an horizontaler und vertikaler Elastizität mitbringen. Ist er zu elastisch, verzieht er sich beim Verarbeiten, wirft leicht Falten oder bekommt Beulen. Ist er zu starr, lässt er sich kaum verarbeiten und neigt ebenfalls zur Faltenbildung. Standard-Akustikstoff von Akustikstoff.com kann problemlos sogar um mehrere Kanten gespannt und schließlich getackert werden, wie das nebenstehende Foto eines Entwicklungsmusters für die Lautsprecherabdeckung eines High-End-Lautsprechers zeigt. Mit dem Tackern kommen wir auch gleich zum nächsten Punkt:

4. Stabilität

Extra-robust PA-Type Acoustic Cloth from Akustikstoff.comBeim Aufspannen wird der Stoff häufig um harte Kanten gezogen und beispielsweise mit Tackerklammern fixiert (wie das ganz einfach geht, sehen Sie in diesem Video). Guter Akustikstoff macht das mit, ohne Laufmaschen zu bekommen oder zu reißen. Ein Merkmal für die Stabilität eines Akustikstoffs ist das Stoffgewicht: Stoffe, deren Gewicht bei ca. 90 bis 140 Gramm pro Quadratmeter liegt, bestehen nur aus einer Lage sehr dünnem Garn. Sie sind damit einem Damenstrumpf nicht unähnlich und dementsprechend empfindlich. Akustikstoff.com bietet ausschließlich robuste Doppeljersey mit einem Quadratmetergewicht von 180 Gramm und mehr an.  Der besonders stabile PA-Akustikstoff, der auf der Vorderseite zusätzlich mit einem schützenden Netz ausgestattet ist, bringt es sogar auf 550 Gramm – ohne Einbußen bei der Schalltransparenz.

5. Ebenmäßige Struktur

cheap, uneven, lightweight speaker fabricCloseup of Akustikstoff.com fabricHochwertiger Akustikstoff zeichnet sich durch seine völlig gleichmäßige Struktur aus. Im direkten Vergleich kann man wirklich guten Stoff auf den ersten Blick von billigen Qualitäten unterscheiden: Links Importware aus Fernost, die von verschiedenen Händlern im Internet und auf Ebay ohne Herstellerangabe zu Preisen von etwa 8-10 Euro pro Quadratmeter angeboten wird, rechts aus dem gleichen Winkel und mit dem gleichen Abstand fotografiert der hochpreisigere, in Deutschland hergestellte Markenstoff von Akustikstoff.com

6. Keine Herstellungsfehler

Closeup of faulty cheap speaker fabricQualitätsmängel lassen sich nur durch die Verwendung hochwertiger Ausgangsmaterialien und perfekte Arbeit in allen Verarbeitungsschritten verhindern. Dass sich dies letztlich auch im Preis niederschlägt, ist selbstverständlich. Ein Beispiel für häufig anzutreffende Qualitätsmängel sind hässliche Spuren verschlissener Nadeln. Eigentlich ein absolutes No-Go, denn hier wird eindeutig B-Ware verkauft, die jeder Geschäftskunde sofort reklamieren würde. Leider findet man solche Fehler bei scheinbar günstigen No-Name-Produkten fast regelmäßig, so auch beim billigen Stoff in unserem Beispiel. Spätestens im Gegenlicht zeigt sich, wie unsauber hier gearbeitet wurde. Wer Wert auf Details legt, wird mit solchem Lautsprecherstoff vermutlich keine Freude haben.

Yarn for Akustikstoff.comAuch eine unsaubere Farbgebung durch Verwendung nicht sortenreinen Garns ist bei billigen Stoffen häufig zu beobachten. Das fällt insbesondere bei dunklen Farben auf, wenn helle Streifen (der Fachmann spricht von »Ringeln«) für eine unruhige Färbung sorgen. Für die Produkte von Akustikstoff.com setzen wir daher ausschließlich auf hochwertige, weiße Polyestergarne.

7. Gesundheitliche Unbedenklichkeit,  sozial- und umweltverträgliche Produktionsbedingungen

ÖkoTex-Siegel für Akustikstoff.comAzo-Farbstoffe, Formaldehyd, Schwermetalle … Textilien können zahlreiche gesundheitsbedenkliche Chemikalien enthalten, und für manche ist die Verwendung bis heute nicht ausreichend  gesetzlich reglementiert. Solche Chemikalien, die vor allem in Importtextilien nach wie vor zu finden sind,  sorgen in erster Linie dafür, dass die Produktion möglichst billig vonstatten geht. Nach den Folgen für Mensch und Umwelt wird nicht gefragt – ebensowenig wie nach den Bedingungen, unter denen in den Herstellungsbetrieben geschuftet werden muss. Auf den ersten Blick mag das Endprodukt »preiswert« sein, bei genauerem Hinsehen  sieht die Sache allerdings ganz anders aus.
Deshalb sind sämtliche Stoffe im Angebot von Akustikstoff.com gemäß ÖkoTex-Standard 100 zertifiziert. Dieser langjährig etablierte Standard trägt zu hoher und effektiver Produktsicherheit bei. Die Prüfkriterien und Grenzwerte gehen vielfach deutlich über die national und international geltenden Vorgaben hinaus, umfangreiche Produktkontrollen und regelmäßige Firmen-Audits gewährleisten die Einhaltung der strengen Richtlinien.

Warum Akustikstoff auf Akustikbildern Sinn macht

Zur Zeit erreichen uns häufig Fragen rund um das  Thema Akustikbild/Schallbild. Auf Platz 1 der Fragen-Hitliste: „Ich will mir ein Schallbild selber bauen. Kann ich beim Eigenbau nicht irgendeinen hübschen Stoff nehmen, der halbwegs luftdurchlässig ist? Die eigentliche akustische Arbeit wird doch vom Absorbermaterial gemacht, oder?

Absorber mit Bespannung us Akustikstoff im Studio

Beim Bau von Absorbern für professionellen Studios wird beim Bezugsstoff auf höchstmögliche akustische Transparenz geachtet. Beim Bau von Akustikbildern sollte genauso verfahren werden.

Die Antwort auf die zweite Frage ist ein klares Ja: Ausschließlich der Absorber selbst beeinflusst den Klang im Raum, indem Schallwellen absorbiert werden . Rein technisch betrachtet  braucht man Absorber also eigentlich  überhaupt nicht verkleiden. Leider sieht ein nicht verkleideter Absorber alles andere als hübsch aus. Genau deshalb lässt man ihn hinter einer Frontbespannung verschwinden.

Die erste Frage ist mit „äh … nein“ am besten beantwortet. Bei der Auswahl des Bespannstoffs ist nämlich maximale Schalldurchlässigkeit das entscheidende Kriterium. Schließlich kann nur Schall, der den Absorber tatsächlich erreicht, auch „geschluckt“ werden. Reflektiert der Bespannstoff hingegen die Schallwellen, bevor sie auf das Absorbermaterial treffen, ist nichts gewonnen.

Es ist also alles andere als  gleichgültig, welches Bespannmaterial man zur Herstellung von Schallbildern wählt, auch wenn einige  Anbieter von fertigen Akustikbildern standhaft das Gegenteil behaupten. Manche verkaufen sogar mit bedruckter Leinwand bespannte, rückseitig mit Absorbermaterial gefüllte Keilrahmen als „akustisch wirksam“.  Sicher, die Ansprüche im professionellen Akustikbau-Bereich sind deutlich höher sind als bei den meisten Heim- und Hobbyanwendungen. Und selbstverständlich sind die  ästhetische Erwägungen in den eigenen vier Wänden zumeist völlig andere als in einem Tonstudio oder in einer Sprecherkabine – ganz besonders, wenn man ein Akustikbild selber bauen möchte. Dennoch: das Geld für ein Akustikbild aus Leinwand kann man sich sparen. Solche wenig oder gar nicht schalltransparenten Konstruktionen reflektieren vor allem Hochmitten und Höhen. Sie bedämpfen also genau diejenigen Frequenzen nicht, die als besonders lästig empfunden werden, weil sie den wesentlichen Anteil am Raumhall haben.

Genau deshalb ist die reine Luftdurchlässigkeit kein ausreichendes Kriterium für die Auswahl des richtigen Bezugsstoffs. Auch ein gekrumpftes („sanforisiertes“) Betttuch aus mercisierter Baumwolle ist selbstverständlich luftdurchlässig. Die Frage ist jedoch, wie schnell die Luft hindurch gelangt bzw. wieviel Widerstand sie überwinden muss, um hindurch zu gelangen. Je höher dieser Widerstand, desto desto geringer die akustische Transparenz bzw. desto höher die Reflexion von höherfrequentem Schall. Genauso wenig, wie man die Fronten von Lautsprecherboxen mit einem dichten Baumwollstoff oder Leinwand verkleidet, sollte man aus diesen Materialien Akustikbilder bauen wollen. Schließlich hat man es in beiden Fällen gleichermaßen mit akustisch wirksamen Elementen zu tun – beim Lautsprecher mit einem Schallwellenerzeuger, beim Absorber hinter einem Schallbild mit einem Schallwellenvernichter. Die einfache Regel lautet in all diesen Fällen: Um optimale Ergebnisse zu erzielen sollte zwischen dem akustisch wirksamem Element und dem menschlichen Ohr so gut wie nichts stehen.

Unser Akustikstoff wurde entwickelt, um diesem Nichts in akustischer Hinsicht so nahe wie möglich zu kommen, auf der anderen Seite aber ausreichend Blickdichte  zu bieten. Das Praktische daran: In einem Flachbettdrucker, wie er heutzutage in jeder größeren Digitaldruckerei zu finden ist, kann man Akustikstoff auch bedrucken. So lassen sich ausgezeichnete akustische Transparenz und individuelles Design auch beim Eigenbau von Akustikbildern perfekt unter einen Hut bringen – umso mehr, als Akustikstoff.com mit 42 verfügbaren Standardfarben und neun weiteren Farben aus der Metallic Line von Haus aus eine enorme Menge an Gestaltungsmöglichkeiten bietet.

Akustikbilder selber machen

Akustikbilder, auch Schallbilder genannt, liegen voll im Trend.  Sie verbessern die Raumakustik, indem sie unerwünschte Reflexionen ausschalten, und sehen überdies gut aus.

Mit etwas handwerklichem Geschick kann man sie schnell und ausgesprochen günstig selbst anfertigen: Zunächst baut man sich einen Holzrahmen mit ca. 5 cm Kantenhöhe. Diesen Rahmen füllt man formschlüssig mit einem speziellen Akustikschaumstoff wie Basotect. Schließlich verkleidet man die gesamte Konstruktion auf der Vorderseite mit einem akustisch hochtransparenten Bespannstoff.

Unser Akustikstoff ist hierfür hervorragend geeignet. Er ist besonders stabil und elastisch, sodass man ihn auch in der Hobbywerkstatt mühelos verarbeiten kann. In unserem Youtube-Channel finden sich hierzu praktische Tutorials, die für Lautsprecherrahmen wir für Akustikbilder anwendbar sind.

akustikbild oder schallbild aus akustikstoffWie gut das Ergebnis im Raum wirken kann, zeigen die Fotos, die uns einer unserer Kunden freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Dank einer Auswahl von 42 Farben und weiteren neun metallischen Farbtönen sind der Kreativität hier kaum Grenzen gesetzt.

Natürlich kann man den eigenen Schallbildern auch eine ganz persönliche Note geben, indem man sie mit geeigneten Textilfarben bemalt. Wichtig ist dabei, dass die Poren des Akustikstoffs nicht von der Farbe verschlossen werden.

Zur Fixierung der Farben kann der Bespannstoff aus Polyester bei bis zu 175°C gebügelt werden. Idealerweise legt man hierbei ein dünnes, flaches Tuch zwischen Akustikstoff und Bügeleisen. Am besten zieht den Stoff erst nach dem Fixieren der Farbe auf den Rahmen. Dabei muss man natürlich darauf achten, dass das Bild nicht durch ungleichmäßige Spannung verzieht.

Alternativ kann man den Stoff zunächst auf den Rahmen ziehen, dann bemalen und durch Bügeln von hinten die Farben fixieren und schließlich den Akustikschaumstoff in den Rahmen einfügen.

Bitte beachten: Akustikstoff 2.0 ist wegen seiner wasser- und schmutzabweisenden Eigenschaften nicht zum Bemalen geeignet.

B&O Beolab 8000 erstrahlt wieder in vollem Glanz

Beolab8000-with-akustikstoff-acoustic-clothDer Beolab 8000 von Bang&Olufsen gilt als Ikone guten Stils und ausgezeichneter Leistung. Als einer der erfolgreichsten Lautsprecher von B&O war er 18 Jahre lang nahezu unverändert erhältlich. Viele Musik- und Heimkino-Liebhaber schätzen ihn nach wie vor sehr und betrachten ihn als Anschaffung fürs Leben. Schon angesichts des saftigen Stückpreises von über 2000 Euro im Jahr 2010, dem letzten Verkaufsjahr, ist das wenig verwunderlich.

Aber nichts ist wirklich rundum perfekt. Im Falle des Beolab 8000 entpuppte sich vor allem der dünne und anfällige  Lautsprecher-Bespannstoff schnell als Schwachstelle. Schon nach kurzer Zeit sah er gern etwas verhauen aus. Darunter litt nicht nur das optische Erscheinungsbild des Lautsprechers, sondern leider auch der Wert.

refurbishment-of-beolab8000-with-akustikstoff-acoustic-fabricZum Glück gibt es einen einfachen und kostengünstigen Weg, der Front des Lautsprechers wieder zum alten Glanz zu verhelfen. Unser Standard-Akustikstoff  ist perfekt für die Restaurierung der Front des Beolab 8000. Da dieser Lautsprecherstoff  in 42 Farben lieferbar ist, kann man dem Lautsprecher sogar ein völlig neues, individuelles Erscheinungsbild verpassen, das dem persönlichen Geschmack und Stil entspricht.

Beolab8000-with-akustikstoff-acoustic-cloth   Beolab8000-with-akustikstoff-acoustic-cloth

Restaurierung des B&O Beolab 8000 mit schwarzem Bezugsstoff von Akustikstoff.com

Praxistipps zur Blickdichtigkeit von Akustikstoff

Wasch mir den Pelz aber mach mir das Fell nicht nass: Warum akustisch transparenter Stoff nie 100% blickdicht sein kann

„Ist Ihr Akustikstoff denn eigentlich blickdicht?“ Diese Frage hören wir von unseren Kunden relativ häufig. Schließlich dient der Bespannstoff vornehmlich dazu, Lautsprecher, AV-Equipment oder anderes möglichst elegant dem Blick zu entziehen.

Harte Kontraste zeichnen bei entsprechenden Lichtverhältnissen in Lautsprecherstoff durch.

Durchzeichnen bei akustisch transparentem Stoff: ein tiefschwarzer Untergrund wird unter weißem Stoff erkennbar.

Die Idealvorstellung ist klar: absolute akustische Transparenz und gleichzeitig völlige Blickdichtigkeit (der Fachmann spricht hier von Opazität, also dem Gegenteil von Transparenz). Dieser Idealvorstellung wirken leider die Gesetze der Physik entgegen, denn sowohl beim Schall als auch beim Licht handelt es sich um Wellen – in der trockenen Sprache der Physik also um zeitlich und örtlich periodische Veränderungen einer physikalischen Größe.

Alles dreht sich um Wellen

Da Schall sich durch die mechanische Deformation eines Mediums, in unserem Fall durch Veränderungen des Luftdrucks verbreitet, wirkt alles, was sich dem Schall in den Weg stellt, wie eine Art Widerstand: Es wird selbst in Schwingung versetzt, nimmt dadurch Energie aus der auftreffenden Welle auf und verringert die Amplitude, also die Stärke der Schwingung. Eine vollständig geschlossene, luftundurchlässige Fläche dämpft Schallwellen daher immer massiv ab. Je nach Materialbeschaffenheit wird der Schall durch Mitschwingen „geschluckt“ sowie reflektiert oder diffundiert.

Akustische Transparenz setzt also Materialöffnungen voraus, durch die Luft und damit der Schall dringen kann. Selbst durch kleinste Öffnungen kann jedoch auch das viel kurzwelligere sichtbare Licht treten – ein Effekt, der gut in einem völlig abgedunkelten Raum zu erleben ist, sobald die Tür nicht an allen vier Seiten des Türrahmens vollständig dicht schließt.

Entscheidend: der höhere Frequenzbereich

Am deutlichsten wird eine ungenügende Schalldurchlässigkeit bei den höheren Frequenzen im Hörbereich: Die kurzwelligen und energieärmeren Höhen und Hochmitten werden zuerst bedämpft, während energiereiche, verhältnismäßig langwellige Bassfrequenzen spürbar weniger an ihrer Ausbreitung gehindert werden. In der Praxis bedeutet dies, dass bei der Verwendung ungeeigneter oder minderwertiger Bespannstoffe für akustisch aktive Elemente zuerst diejenigen akustischen Frequenzen verloren gehen, die für ein differenziertes Klangbild von größter Bedeutung sind.

Die Grenzen der Physik ausgelotet

Das Kunststück eines guten Akustikstoffs besteht also darin, Schallwellen möglichst ungehindert durchzulassen, die Lichtwellen hingegen so gut wie möglich zu blockieren. In alle Produkte von Akustikstoff.com ist jede Menge Entwicklungsarbeit eingeflossen, um diesen physikalischen Spagat bestmöglich hinzubekommen. Dennoch liegt es in der Natur der Sache, dass beides gleichzeitig nicht hundertprozentig erzielt werden kann. Außerdem haben wir bei der Entwicklung der Lautsprecherstoffe von Akustikstoff.com neben hoher Blickdichtigkeit und ausgezeichneter Schalltransparenz einen dritten sehr wichtigen Aspekt im Auge behalten: Unsere Bespannstoffe sind auch noch robust und gut zu verarbeiten. Dazu demnächst in einem eigenen Beitrag mehr.

Dunkler Lautsprecherstoff ist blickdichter als heller Bespannstoff

Dunkle Farben sind bei reinem Auflicht tendenziell blickdichter als helle Farben. Hier im Vergleich: Schwarz und Weiß.

Drei typische Problemfelder

Typische Probleme mit der Blickdichtigkeit von akustisch transparenten Bespannstoffen sind vor allem starker Kontrast von hell zu dunkel zwischen dem Akustikstoff und den dahinterliegenden Gegenständen, von hinten durchscheinendes Licht sowie sehr starkes, direkt von vorn auf den Akustikstoff dringendes Licht.

Kontrast runter, Abstand rauf

Der wichtigste Schritt zum Verhindern deutlichen Durchscheinens ist es, den Kontrast zwischen dem Lautsprecherstoff und den dahinterliegenden Gegenständen so gering wie möglich zu halten. Es lohnt sich durchaus, Bespannrahmen und Fronten etwa von Boxengehäusen und Schallabsorbern mattweiß zu lackieren, wenn sie mit weißem Akustikstoff bespannt werden sollen.

Zusätzlich baut ein größerer Abstand zwischen dem Hintergrund und dem Akustikstoff allzu starkem Durchscheinen vor. Haben die in einem weißen Gehäuse verbauten Lautsprecher jedoch pechschwarze Membranen, werden sich diese bei entsprechenden Lichtverhältnissen dennoch durchzeichnen. Je nach Geschmack und Gestaltungswunsch kann dies durchaus auch gewünscht sein, denn gut gemacht kann der Effekt auch sehr edel wirken. Ähnlich fällt der Transparenzeffekt häufig bei Absorbern auf: Wird ein grauer Absorber mit weißem Stoff bespannt, erscheint die Oberfläche nicht reinweiß, sondern eher grau.

Schwarz-Weiß-Kontrast mit Akustikstoff

Auch bei Akustikstoff gilt: Schwarz-Weiß ist weniger kontraststark als Schwarz-Gelb.

Schwarz-Gelb-Kontrast mit Akustikstoff

Der stärkste Kontrast: Schwarz-Gelb – hier verdeutlicht mit zwei Stücken Akustikstoff.

Übrigens: der Kontrast zwischen Schwarz und Gelb wirkt noch stärker – daher auch die Farbkombination gelb-schwarz bei Sicherheitsmarkierungen.

Durchscheinen von hinten vermeiden

Unvermeidbar ist eine gewisse optische Transparenz auch bei Gegenlicht: Ähnlich wie bei einer Gardine dringt direkt von hinten auftreffendes Licht durch den Stoff, die Konturen von hinter dem Stoff platzierten Gegenstände werden erkennbar. Dieses Problem tritt vor allem bei AV-Möbeln wie Soundboards, Soundbars und Lowboards auf. Abhilfe schafft, einen Lichteinfall von hinten durch geschicktes Aufstellen der Möbel und durch den Verzicht auf künstliche Beleuchtungsquellen hinter den Möbeln zu verhindern.

Starkes Auflicht ergibt Transparenz

Starkes, gebündeltes Licht, das direkt von vorn auf den Bespannstoff fällt, kann ebenfalls zu Durchscheineffekten führen: Das Licht durchdringt den Akustikstoff, wird von den dahinter gelegenen Gegenständen unterschiedlich reflektiert und tritt in Gegenrichtung wieder aus. Das visuelle Ergebnis ist auch hierbei eine gewisse Transparenz. Diese lässt sich verhindern, indem man keine Scheinwerfer und Leuchten direkt auf den Stoff richtet, sondern eher mit diffusen Lichtquellen arbeitet und auf einen seitlichen Lichteinfall achtet.

Stark gespannt wird Akustikstoff zunehmend durchscheinend.

Der „Gardineneffekt“: Je stärker der elastische Akustikstoff gespannt wird, desto durchscheinender wird er. Hier verdeutlicht mit extremer Spannung und Gegenlicht.

Auch auf die Spannung kommt es an

Einen erheblichen Einfluss auf die optische Transparenz hat die Spannung, mit der unser Akustikstoff verarbeitet wird: Je intensiver der ausgesprochen elastische Stoff gespannt wird, desto weiter öffnen sich die Maschen. Das verbessert die akustische Transparenz zusätzlich, aber selbstverständlich verändert sich dadurch auch die Blickdichtigkeit des Materials – es kommt zum sogenannten „Gardineneffekt“: Insbesondere bei Gegenlicht wird der Stoff zunehmend weniger opak. Hier gilt es, vor der endgültigen Montage des Bespannstoffs gegebenenfalls etwas zu experimentieren.

Zweilagig arbeiten?

Je nach Anwendungsfall ist es durchaus möglich, Akustikstoff zweilagig zu verarbeiten, um auf diese Weise die Blickdichtigkeit zu erhöhen. Die akustischen Einbußen, eine zusätzliche Absenkung um etwa 1-2 dB bei ca. 8-9 kHz, liegen im Rahmen, denn selbst zweilagig weist unser Akustikstoff eine deutliche höhere akustische Transparenz als andere einlagige Bespann-Materialien*. Dennoch muss hierbei sehr vorsichtig gearbeitet werden, um Moiré-Effekte zu vermeiden, die bei der Überlagerung der feinen Stoffstrukturen entstehen können. Zu einem gewissen Grad lässt sich dies umgehen, indem man zunächst an der Front die stärker strukturierte Seite des Stoffs als Außenseite verwendet, während man die dahinterliegende Stoffbahn mit der etwas glatteren Seite nach außen montiert, und darüber hinaus die beiden Stoffbahnen solange gegeneinander verdreht, bis der Moiré-Effekt verschwindet. Auch hier empfiehlt sich also Experimentieren vor der endgültigen Fixierung des Akustikstoffs.

*Schmid, Johannes: „Messungen zur akustischen Durchlässigkeit verschiedener Textilien“. Jade Hochschule, Oldenburg, September 2015

Akustikstoff als Meterware bestellen: So einfach geht’s

Immer wieder einmal fragen uns Kunden, wie sie unseren Lautsprecherstoff als Meterware in unserem Shop ordern können. Nichts einfacher als das! Sie müssen nur diesen fünf Schritten folgen:

1. Menge eingeben
simply indicate full metres of speaker fabricWenn Sie sich für eine bestimmte Sorte Akustikstoff (Akustikstoff Standard, Akustikstoff 2.0 , PA-Akustikstoff, Metal-Line Akustikstoff) entschieden haben, geben Sie die benötigte Menge im Eingabefeld an. Das Eingabefeld finden Sie unterhalb der Rabattstaffel auf der rechten Seite des Fensters (siehe Bildschirmfoto). Bitte geben Sie nur ganze Zahlen ohne Nachkommastellen ein, da die Bespannstoffe ausschließlich in vollen Metern abgegeben werden.

2. Farbe wählen

choose colour of speaker fabricMarkieren Sie die von Ihnen gewünschte Farbe durch einen Klick auf den  Radiobutton neben dem entsprechenden Farbfeld. Klicken Sie dann auf „in den Warenkorb.“

Alle anwendbaren Rabatte werden vom Warenkorb automatisch berücksichtigt und angezeigt (siehe Schritt 3).
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3. Angaben überprüfen

easy shopping cart overview on akustikstoff.comNachdem Sie auf „in den Warenkorb“ geklickt haben, wird Ihnen dieser automatisch angezeigt. Überprüfen Sie hier bitte noch einmal die gewünschte Menge in ganzen Metern (roter Kreis), den ggf. rabattierten Preis pro Meter (blauer Kreis) sowie den Gesamtpreis der Position (grüner Kreis), bevor Sie den Kauf abschließen.

4. Sie möchten weitere Produkte zum Warenkorb hinzufügen?
Führen Sie die Schritte 1 bis 3 einfach für jede gewünschte Position durch. Der Warenkorb bietet Ihnen jederzeit die aktuelle Gesamtübersicht über Ihren Kauf.

5. Nutzen Sie die Rabatstaffel optimal aus!
Denken Sie stets daran, dass unsere Rabatte grundsätzlich für das Gesamteinkaufsvolumen errechnet werden. Kaufen Sie beispielsweise zehn Meter Akustikstoff in einer Farbe und weitere sechs Meter in einer anderen Farbe, so erhalten Sie den für die Gesamtmenge von 16 Metern gültigen Rabatt.

Schlicht, schnell, elegant: AV-Möbel mit Akustikstoff

AV board with speaker cloth from Akustikstoff.comEs sieht einfach stylish und super-aufgeräumt aus, wenn Receiver, BlueRay-Player und andere AV-Geräte dem Auge verborgen bleiben – so wie hier bei unserem Kunden Marno Panis aus Den Dungen in den Niederlanden, der sich für unseren Stoff in Lichtgrau entschieden hat. „Das Ergebnis ist bildschön“, schrieb er uns.

Da unser Akustikstoff durchlässig für Infrarotlicht ist, funktionieren Fernbedienungen auch dann problemlos, wenn sie hinter dem praktischen Bezugsstoff versteckt sind.

Selbstverständlich kann man auch Center-Speaker oder Soundbar auf diese Weise zum „Verschwinden“ bringen. Das sorgt für ein deutlich harmonischeres Erscheinungsbild von AV-Mobiliar und Equipment.

Mit etwas handwerklichem Geschick, ein paar Kleinteilen aus dem Baumarkt und unserem Lautsprecherstoff kann man sogar jedes gängige Regal aus dem Möbelmarkt in ein amtlich aussehendes AV-Möbel verwandeln.

Lucas Kompakt-PA erstrahlt mit PA-Akustikstoff in neuem Glanz

Schon kurz nach der Markteinführung im Jahr 1998 hat sich das kompakte und angenehm leichte Lucas-System als Quasi-Standard für kleinere Bühnen etabliert. Die robuste Klein-PA verrichtet auch nach knapp 20 Jahren noch zuverlässig ihren Dienst.

old-lucas-pa-systemAllerdings zersetzt sich bei älteren Lucas-Systemen der Schaumstoff der Frontbespannung zunehmend und zerfällt zu kleinen, klebrigen Krümeln.

Wie unser Foto zeigt, bietet sich dem Betrachter beim Entfernen des mit Schaumstoff beklebten Frontgitters häufig ein unschöner Anblick. Im vorliegenden Fall befanden sich sogar schon einige Schaumstoffkrümel im Hochtöner. Sie mussten mithilfe eines Staubsaugers entfernt werden.

lucas-pa-system-with-pa-type-akustikstoffIn weniger als zwei Stunden waren alle drei Boxen jedoch komplett restauriert. Unser PA-Akustikstoff und ein paar Meter Klettband sorgen dafür, dass sie nun in neuem Glanz erstrahlen und wieder sauber klingen kann.

Jetzt kann die Band, der die Lucas gehört, mit einer perfekt aussehenden und funktionierenden Kompakt-PA ins neue Jahr starten. Die gewählte Farbkombination Schwarz/Gelbgrün entspricht sogar perfekt der Hausfarbe der Band.

Video: Heimkino mit unserem Akustikstoff ausstatten

Equipping a home theatre with acoustic cloth from Akustikstoff.com.In einem großartigen Zeitraffervideo hat unser Kunde Eric van Ballegoie dokumentiert, wie er sein Heimkino mit unserem Akustikstoff ausstattet. Echt sehenswert und hilfreich für alle, die ähnliche Pläne haben.
Das Video ist hier zu sehen. Vielen Dank, Eric!

Akustikstoff richtig befestigen

Es kommt immer mal wieder vor, dass ich von Kunden angesprochen werde wie denn der Akustikstoff richtig zu befestigen sei. Ich habe echt keine Ahnung warum das immer wieder gefragt wird und es gibt dafür auch keine universale Antwort. In meinen FAQ’s im Online-Shop beantworte ich diese Frage wohl eher oberflächlich. Also werde ich mal versuchen die ganze Sache etwas zu vertiefen. Weiterlesen

Akustikstoff mit Klettband befestigen

Am Beispiel eines Lautsprecher Bespannrahmen möchte ich hier zeigen wie man Akustikstoff mit Hilfe von Klettband befestigen kann.

Dafür mussten die Bespannrahmen meiner HECO Ascada 5 herhalten. Natürlich geht dies auch mit jedem anderen Material auf das sich das Klettband aufkleben lässt. Dafür habe ich den Rahmen meiner Boxen entfernt.

Anschliessend habe ich den alten langweiligen Stoff abgezogen und die Klebereste mit einem scharfen Messer entfernt.

Nun habe ich das Klettband aufgeklebt.

Damit die Box nicht mehr so langweilig aussieht, habe ich den Bespannrahmen mit dem orangen Akustikstoff bespannt.

Das bespannen gestaltet sich sehr einfach. Stoff auf dem Klettband anpressen, gegenüberliegende Seite etwas spannen und Stoff anpressen, Sirnseiten anpressen und mit der Schere den überstehenden Stoff abschneiden, falls nötig.

 

Das selbstklebende Klettband gibt es ab sofort in meinem Shop.

Der Stoff ist ist jederzeit wieder abnehmbar und kann wieder aufgebracht werden. Ideal wenn man den Stoff mal waschen muss.