Neues rund um Akustikstoff – und über uns

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Das Rapalje Sound System: High-end-Qualität im Miniformat

Für Bühnenkünstler wie Musiker, Kabarettisten oder Vortragende stellt sich vor einem Liveauftritt meist eine elementare Frage: Wird die vor Ort gestellte Beschallungstechnik den Erfordernissen genügen? Letztlich entscheidet bei Live-Veranstaltungen nämlich die Beschallungstechnik über Erfolg oder Misserfolg – und das sogar langfristig. Schlechter Sound verhindert während des Auftritts, dass der berühmte Funke überspringt, ganz gleich, wie sehr sich die Künstler auf der Bühne bemühen. Viel schwerer wiegt jedoch, dass die Folgen einer unzureichenden Beschallung vom Publikum meist den Künstlern selbst angelastet werden und damit ein echtes Karrierehindernis sein können.

Um dieses Risiko zu minimieren, verlassen sich die meisten Bühnenkünstler auf einen sogenannten Tech Rider, einen Vertragszusatz, in dem die wesentlichen Merkmale und Leistungsdaten der Beschallungs- und auch Beleuchtungstechnik festgehalten sind. Doch selbst noch so ausgefeilte Spezifikationen im Tech-Rider schützen Künstler in der Praxis nicht vor unangenehmen Überraschungen, und kaum jemand wird einen Auftritt nur wenige Stunden vor Beginn abblasen, weil die zur Verfügung stehende Technik nicht den Vereinbarungen entspricht.  

Einen ganz anderen Weg geht daher die niederländische Gruppe Rapalje: Die bekannte Celtic-Folk-Band spielt seit langer Zeit über eine eigene PA-Anlage, die genau auf ihre Anforderungen zugeschnitten ist und durch hervorragenden Sound besticht. Selbst bei Festivals stellen Rapalje gern anstelle der vor Ort vorhandenen Technik ihre eigene Anlage auf. Die Musiker haben damit den unschätzbaren Vorteil, sich voll auf ihre Bühnenperformance konzentrieren zu können – immer in der sicheren Gewissheit, dass beim Publikum genau das ankommt, was auf der Bühne geschieht. 

Die niederländische Band Rapalje
Die niederländische Celtic-Folk-Band Rapalje beim Zomerfolk-Festival 2022 in Groningen.

Es gibt jedoch ein Geheimnis hinter der Beschallungstechnik von Rapalje: Die Anlage ist nicht aus Komponenten von der Stange zusammengestellt, sondern speziell angefertigt und hinsichtlich ihres akustischen Verhaltens optimal abgestimmt. Fraglos ein Luxus, den sich nicht jede Band verschaffen kann, denn dafür sind profunde Kenntnisse in Akustik und Lautsprechertechnik nötig. Genau diese Kenntnisse bringt Maceál, eines der Gründungsmitglieder von Rapalje mit. Der von seinen Kollegen gern „Inspektor Gadget“ genannte Multiinstrumentalist ist ein geborener Tüftler rund um alles, was mit Musik zu tun hat. Neben Mundharmonikas mit völlig neuen Stimmungen und der für den Sound von Rapalje typischen Gitouki entwickelte er die speziellen Headset-Mikrofone der Band und eben auch die Beschallungsanlage, die er sehr detailverliebt immer weiter optimiert. In seiner Heimatprovinz Groningen und darüber hinaus ist er daher mit seinem seit inzwischen zehn Jahren bestehenden Unternehmen HornAudio ein gefragter Experte für alle Fragen rund um Beschallungstechnik. Er installiert und verleiht Beschallungsanlagen aller Größenordnungen – selbstverständlich samt und sonders aus eigener Entwicklung und Fertigung.

Messung des akustischen Verhaltens eines "Pixi"-Prototyps durch  Maceàl
Soundtüftler Maceàl ermittelt in seinem Studio das akustische Verhaltens eines „Pixi“-Prototypen.

Auch für HornAudio und für die Band Rapalje läutete der Beginn der Corona-Pandemie durch den nahezu vollständigen Zusammenbruch des Veranstaltungsbusiness zunächst wirtschaftliche schwierige Zeiten ein. Doch Maceál wäre nicht Maceál, wenn er sich einfach diesem Schicksal ergeben hätte. Vielmehr nutzte er die plötzlich in rauen Mengen verfügbare Zeit, um seine Lautsprecherentwicklungen in eine ganz andere Richtung voranzutreiben: Er nutzte die Wirkprinzipien und seine Erfahrungen aus dem Bereich der PA-Technik überaus präzise, um extrem kompakte Systeme zu entwickeln, die bei minimalem Platzbedarf echten High-End-Sound bieten. Mit einer Kombination aus Class D-Verstärker, einem überraschend kompakten Subwoofer und den „Pixi“ genannten, mit Flachmembranlautsprechern bestückten Satelliten beschreitet HornAudio hier völlig neue Wege. Ein besonderes Augenmerk wurde während der Entwicklung zum einen auf das Vermeiden von Partialschwingungen gelegt, zum anderen auf eine ausgefeilte Gestaltung von Lautsprechergehäuse und Frontgrill, um destruktive Interferenzen (Phasenauslöschungen) zu unterbinden. 

Eine direkt aus dem PA-Bereich übernommene Eigenschaft und im HiFi-Segment eine absolute Besonderheit ist die Skalierbarkeit des Systems von HornAudio. Während an den jeweiligen Leistungsbedarf und die Gegebenheiten vor Ort anpassbare Array-Konfigurationen in der professionellen Beschallungstechnik gängiger Stand der Technik sind, besteht eine ähnliche Flexibilität im Marktsegment der HiFi- und High-end-Lautsprecher bisher nicht. Mit seiner Neuentwicklung schafft Maceál diese Möglichkeit, denn die „Pixies“ können wie eine Groß-PA als Array konfiguriert werden, wenn beispielsweise für größere Wohnräume oder eine Gaststätte mehr Leistung und ein erweiterter, an die räumlichen Gegebenheiten angepasster Abstrahlwinkel gewünscht sind. So sind beispielsweise Arrays mit vier oder acht „Pixi“-Satelliten pro Seite mühelos realisierbar. Dank des laufzeitkorrigierten Designs bleibt das Audiobild auch bei diesen Arryas linear. Die gefürchteten Phasenauslöschungen werden vermieden, es kommt es also unabhängig von der Position des Hörenden nicht zu einer Verfälschung des Klangs.

Für die ästhetische Gestaltung der Lautsprecherfronten wählte Maceál die Lautsprecherstoffe von Akustikstoff.com. Diese hochwertigen Bespannstoffe bieten trotz guter visueller Opazität ein Maximum an akustischer Transparenz, beeinträchtigen also das hervorragende Klangbild des Lautsprechersystems nicht. Überdies ermöglicht die umfangreiche Palette an verfügbaren Farben die harmonische visuelle Anpassung das Lautsprechersystem an nahezu jedes denkbare innenarchitektonische Umfeld und an jeden Kundenwunsch.

Das Ergebnis der aufwändigen Entwicklungsarbeit überzeugt auf ganzer Linie: Schon in der kleinsten Konfiguration aus zwei nur  7 x 7 x 7 cm großen und obendrein wetterfesten „Pixies“ sowie einem lediglich 28 x 28 x 16,4 cm großen Subwoofer, der überdies den Verstärker beherbergt, entwickelt das System einen überraschend voluminösen und detailtreuen Klang. Mit einem nahezu linearen Frequenzverlauf von 38 bis 21.000 Hz und einer ausgezeichneten räumlichen Darstellung legt es die die bisher vorwiegend von Sonos-Systemen definierte Messlatte für kleine Speaker mit großem Sound ein ganzes Stück höher. 

Array-Konfigurationen aus vier oder acht Satelliten pro Seite in Kombination mit einem entsprechenden leistungsfähigen Subwoofer bringen neben einem erweiterten Frequenzgang noch mehr Schalldruck und Klangvolumen an den Start, und sie begeistern unabhängig von der Lautstärke mit einer hervorragenden Feinzeichnung. Tatsächlich stellt ein solches Array mit seinem linearen Wiedergabeverhalten im direkten Hörvergleich zahlreiche etablierte Studiomonitore in den Schatten. Es bewegt sich in akustischer Hinsicht durchaus auf dem Niveau von High-End-Lautsprechern, für die fünfstellige Summen pro Stück den Besitzer wechseln.

Auch die vielfältigen Anschlussmöglichkeiten lassen keinen Wunsch offen. Zeitgemäß kann die Anlage direkt per Bluetooth angesteuert oder über WLAN in ein Multiroom-System eingebunden werden. Darüber hinaus ist die kabelgebundene Verbindung mit einem LAN möglich, und selbstverständlich steht eine 3,5 mm-Klinkenbuchse für den Anschluss eines analogen Audiosignals zur Verfügung. Ein weiterer Steckplatz bietet die Möglichkeit, Audioinhalte direkt von USB-Datenträgern wiederzugeben.

Prototyp des "Rapalje Sound System"
Das neue System von HornAudio in seiner kleinsten Konfiguration als „Rapalje Sound System“.

Eine erste Serie der beschriebenen Konfiguration geht nun als spezielles „Rapalje Sound System“ an den Start und kann zusammen mit einem USB-Stick, der das komplette Repertoire der Band enthält, im Online-Shop von Rapalje bestellt werden. Bei den mit Lautsprecherstoff von Akustikstoff.com ausgestatteten Lautsprecherfronten stehen fünf verschiedene Farben zur Auswahl. Der Bespannstoff ist sowohl in neutralem Schwarz als auch in den vier bandtypischen Farben Grün, Rot, Blau und Braun erhältlich.

Frösche belauschen mit Akustikstoff 2.0

Der Weißbauchfrosch (Geocrinia alba) ist eine extrem kleine Art, die in einem ebenso extrem kleinen Gebiet lebt. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die extrem gefährdeten Frösche insgesamt weniger als 2 Quadratkilometer sumpfiger Flächen in der Region Margaret River im Südwesten Westaustraliens bewohnen. Eine derart endemische Art weckt natürlich wissenschaftliches Interesse.

Biologen der University of Western Australia wollten die charakteristischen Geräusche der Frösche aufzeichnen, um weitere Erkenntnisse über das Verhalten der Tiere zu gewinnen. In einer feuchten Umgebung stellt dies jedoch eine besondere Herausforderung dar. Daher nahmen sie Kontakt mit der im australischen Mittagong ansässigen Soundlabs Group, unserem Vertriebspartner für die Region Asien/Pazifik, auf.

„Meine Anwendung ist vermutlich etwas unkonventionell“, schrieb Emily Hoffmann, Doktorandin an der School of Biological Sciences an der University of Western Australia. „Ich forsche über vom Aussterben bedrohte Fröschen in Westaustralien. Wir wollen die Rufe der Tiere mithilfe von Audioaufnahmen überwachen. Ich habe einige wasserfeste Gehäuse für die Aufnahmegeräte gebaut, aber ich muss die Öffnungen für die Mikrofone mit einem wasserfesten Material bedecken, das die Audioqualität nicht beeinträchtigt.“

Leon Gross, Inhaber der Soundlabs Group, half dem Team selbstverständlich gern. Er stellte den Biologen einige Stücke unseres wasserabweisenden Akustikstoff 2.0 zur Verfügung. Der speziell ausgerüstete Bezugsstoff, der gern für Outdoor-Lautsprecher oder im Yachtbau verwendet wird, bedeckt nun die Öffnungen für die Mikrofone in den von den Wissenschaftlern entwickelten Gehäusen. Regen oder Wassertropfen perlen einfach ab und weder die Aufnahmetechnik noch die Qualität der Aufnahmen werden beeinträchtigt.

Eines der mit Akustikstoff 2.0 ausgestatteten Aufnahmegeräte, die zur Beobachtung von Weißbauchfröschen in Westaustralien eingesetzt werden.

Mehr über den Weißbauchfrosch und das Forschungsprojekt, das von mehreren Stiftungen und Verbänden unterstützt wird, erfahren Sie in diesem Artikel, der von „The Naked Scientists“ veröffentlicht wurde.

Akustikstoff.ch goes live

Das neue Jahr beginnt mit ausgesprochen guten Nachrichten für private Kunden in der Schweiz und in Liechtenstein, die von Akustikstoff.com bisher nicht beliefert werden konnten: Ab sofort sind alle unsere Stoffe für sie verfügbar und können unter der Adresse www.akustikstoff.ch direkt online bestellt werden.

Hinter Akustikstoff.ch steht unser langjähriger Geschäftspartner Reto Campell in Kirchdorf. Reto ist seit fast 40 Jahren im Audiobusiness und hat sich vor allem im Bereich Car Audio einen hervorragenden Ruf aufgebaut. Nicht umsonst war sein Unternehmen »Soundgarage« seinerzeit verantwortlich für die akustische Ausstattung des von Renault speziell für die Schweiz aufgelegten »Clio Swiss Champion«. Schon in den 1990er Jahren war Soundgarage der größte Schweizer Importeur von Produkten der renommierten Hersteller Becker und Car Audio Design. Das Unternehmen unterhält langjährige enge Geschäftsbeziehungen mit Branchenführern wie Cobra Automotive Technologies, ist Schweizer Vertriebspartner für die Produkte von Jehnert Sound Design und vertreibt seit vielen Jahren Bespannstoff für Lautsprecher im Car-Audio-Segment. 

Doch auch über Car-Hifi hinaus steht Soundgarage für ein hohes Maß an Lösungskompetenz im Audio-Bereich, nahezu unbegrenzte Möglichkeiten und die Fähigkeit, auch außergewöhnliche Ansprüche zu erfüllen. Es ist daher nur konsequent, dass das Unternehmen auch die kundenspezifische Weiterverarbeitung von Akustikstoff anbietet: In ihrer voll ausgestatteten Werkstatt übernehmen Reto und sein Team das Bespannen von Rahmen, Absorbern oder Möbelfronten ebenso wie beispielsweise die Restaurierung hochwertiger Vintage-Lautsprecher. 

Foto von Reto Campell, Akustikstoff.ch powered by Soundgarage

Reto Campell, Betreiber von Akustikstoff.ch, dem Schweizer Vertrieb für Akustikstoff.com

Im Fokus seiner Arbeit steht für Reto Campell stets bedingungslose Qualität: ausgezeichnete Materialien, hervorragende Verarbeitung sowie engagierte Beratung – und dies zu außerordentlich wirtschaftlichen Konditionen. Diese Grundsätze entsprechen genau unserem Anspruch und waren letztlich neben der langjährigen vertrauensvollen Zusammenarbeit das essenzielle Kriterium für unsere Entscheidung, Soundgarage mit dem Vertrieb unserer Produkte in der Schweiz zu betrauen.

Individuelle Akustikstoff-Muster

Sie sind sich bei der Farbauswahl nicht hundertprozentig sicher, welche unserer 42 Standardfarben am besten zu Ihrem Projekt passt? Sie trauen der der Farbwiedergabe Ihres Computerbildschirms nicht, weil Sie um die Tücken bei der Farbwidergabe innerhalb von nicht durchgängig kalibrierten digitalen Systemen wissen? Oder Sie hätten gern Akustikstoff-Muster, um sich zunächst einen haptischen Eindruck von unseren verschiedenen Lautsprecherstoffen verschaffen? 

Es gibt zahlreiche gute Gründe, vor einer Kaufentscheidung einen genauen Blick auf das Originalprodukt zu werfen. Nicht immer ist dafür ein komplettes Musterset erforderlich. Deshalb bieten wir Ihnen ab sofort die Möglichkeit, individuelle Muster direkt in unserem Online-Shop zu bestellen. 

Akustikstoff-Muster jetzt individuell zusammenstellen

Bis zu 15 verschiedene Muster Ihrer Wahl können Sie individuell zusammenstellen. Kombinieren Sie ganz nach Interessenlage verschiedene Stoffe, etwa Standard, 2.0 und FR und verschiedene Farben. So haben Sie die perfekte Grundlage für eine fundierte Entscheidung. Hier geht es direkt zum neuen individuellen Musterservice.

Selbstverständlich können Sie nach wie vor auch unsere Mustersets beziehen. Diese sind als Inspirationsquelle genauso unschlagbar wie als Referenz für alle Weiterverkäufer. 

Neuer internationale Vertriebspartner

Unser internationales Vertriebsnetz wächst kontinuierlich weiter – sehr zum Vorteil unserer Kunden, denn unsere Produkte sind dadurch auch im nicht-EU-Ausland immer besser erhältlich.
Zu unseren bestehenden Vertriebspartnern gesellt sich nun Cinemart in Israel:

Akustikstoff.com distribution partner Cinert
Cinemart im israelischen Natanya ist ein Boutique-Unternehmen, das sich auf die Planung, die Überwachung, den Verkauf und die Installation von Audio-Video-Systemen, Heimkino-Räumen, Steuerung und Überwachung, intelligenter Elektrizität und Computer-Kommunikationsnetzwerken spezialisiert hat. Cinemart ist Mitglied von Cedia und führend in der globalen Szene für maßgeschneiderte private Vorführräume und fortschrittliche Audio-Video-Kalibrierungsmethoden.
Nachdem unsere Produkte auch in Israel auf zunehmendes Interesse stoßen, macht unser neuer israelischer Vertriebspartner Cinemart sie nun für alle israelischen Kunden einfach und bequem verfügbar.

Kirchenorgel mit Bespannstoff von Akustikstoff.com

Das Anwendungsfeld für unsere akustisch transparenten Stoffe ist erstaunlich breit. So spielen sie auch im Orgelbau eine wichtige Rolle. Es ist daher gut möglich, dass Ihnen Produkte von Akustikstoff.com beim Besuch einer Kirche begegnen, beispielsweise im nordwestdeutschen Ahaus. 

Die Pfeifenorgel, deren Wurzeln bis in die Antike reichen, spielt seit dem Mittelalter eine zentrale Rolle in der christlichen Liturgie. Aufwändig gestaltete Orgeln sind besondere Schmuckstücke zahlreicher Kirchen und beeindrucken durch ihre Klangvielfalt. Mozart bezeichnete die Pfeifenorgel seinerzeit als „König der Instrumente“. Wie andere Instrumente auch müssen Orgeln jedoch fachmännisch regelmäßig gepflegt und gelegentlich restauriert werden. Viele Kirchengemeinden nutzen eine solche Restaurierung als willkommenen Anlass zur Erweiterung und Umgestaltung, um die musikalische Bandbreite des Instruments zu erweitern und moderne Klangideale zu verwirklichen. 

So war es auch bei der weithin bekannten Kirche St. Mariä Himmelfahrt in Ahaus: Die katholische Kirchengemeinde beauftragte das traditionsreiche Unternehmen Orgelbau Fleitner aus dem nahen Münster mit umfangreichen Restaurations- und Erweiterungsarbeiten. Es galt, die alten Teile der Kirchenorgel zu reinigen, neu zusammenzustellen und sinnvoll zu ergänzen. 

Church organ in St. Mary's Assumption in Ahaus, Germany, with grey sound-transparent fabric from Akustikstoff.com.

Eine besondere Herausforderung für Orgelbauer und Intonateur Eberhard Hilse von Orgelbau Fleitner war es hierbei, das Erscheinungsbild des Instruments harmonisch an den aus den 60er Jahren stammenden Kirchenraum anzupassen. Hilse wählte unseren Akustikstoff, um die Orgel ohne jegliche Einbußen bei Klang und Akustik visuell ansprechend zu gestalten. 

Das im Februar 2018 fertiggestellte, dreimanualige Instrument ist 9,35 Meter hoch und verfügt über die beeindruckende Zahl von insgesamt 2.520 Pfeifen: Das oben liegende Schwellwerk hat 772 Pfeifen, das Hauptwerk in der Mitte 840 Pfeifen, das Positiv hinter dem Spieltisch 728 Pfeifen. Dazu kommt das Pedal mit über 180 Pfeifen. Die größten Pfeifen zählen zum vorn an der Orgel zu sehenden, dem Pedal zugeordneten Prinzipal 16′. Die Größte dieser Pfeifen vorn links hat einen Durchmesser von 250mm und bringt es bei einer Gesamtlänge von 664 cm auf ein Gewicht von ca.105 kg.

Church organ in St. Mary's Assumption in Ahaus, Germany with sound-transparent fabric from Akustikstoff.com

Upcycling von Beovox CX50 und CX100

Die Tage klassischer Passivlautsprecher scheinen gezählt: In Zeiten von AirPlay, DLNA und Streaming  setzen sich WLAN-Lautsprecher allenthalben durch. Auf der anderen Seite gibt es nach wie vor jede Menge Audiophile und Freunde klassischer HiFi-Technik, denen ein möglichst sauberer, idealerweise linearer Sound auf höchstem Niveau wichtiger ist als die bequeme und möglichst kabellose Verfügbarkeit von MP3-komprimierter Musik. Prallen hier zwei grundsätzlich verschiedene Auffassungen unversöhnlich aufeinander, oder kann man die hervorragenden akustischen Eigenschaften großartiger Passivlautsprecher wie der Beovox CX50 und CX100 sowie die Vorteile aktueller WLAN-Technik zusammenbringen?

Upcycled Beovox CX50 with Akustikstoff.com speaker fabricMan kann, und das auf sehr hohem Niveau! Die Lösung ist seit vergangenem Jahr am Markt und heißt Beocreate 4CA. Dieser vom Schweizer Unternehmen HiFiBerry sowie Bang&Olufsen gemeinsam konzipierte Vierkanalverstärker verwandelt passive Lautsprecher mit wenigen Handgriffen in moderne Aktivboxen mit Wireless-Funktion.  Besonders gut: Beocreate funktioniert mit Lautsprechern aller Hersteller und gelingt mit wenigen unkomplizierten Handgriffen.

HiFiBerry bezeichnet das digitale Aufrüsten der altehrwürdigen Lautsprecher als „Upcycling“. Gar nicht so verkehrt der Gedanke: Die Weiterverwendung und Aufwertung bereits vorhandenen und über die Jahre liebgewonnenen, nach wie vor hochwertigen HiFi-Equipments macht schließlich in jeder Hinsicht ungleich mehr Sinn als die »kreative« Zweckentfremdung von (überdies zumeist neuen) Europaletten zu eher unbequemen Gartenmöbeln und von Altreifen-Abschnitten zu ebenso unbequemen Schuhsolen.

Und wenn man schon beim Upcycling ist, kann man den Lautsprechern auch gleich einen neuen Bezugsstoff gönnen. Gerade bei B&O-Speakern ist der Lautsprecherstoff ausgesprochen empfindlich, doch auch viele andere Hersteller haben bei der Auswahl des Akustikstoffs für ihre Produkte gern intensiv gespart. Auch um die Optik der in die Jahre gekommenen Lautsprecher hat man sich bei HiFiBerry daher Gedanken gemacht: Ein Blogpost auf der Website des Unternehmens beschreibt jetzt, wie die beliebten 80er-Jahre-Klassiker Beovox CX50 und CX100 optisch auf den neuesten Stand gebracht werden können. Fast schon selbstverständlich ist, dass die Fachleute von HiFiBerry konsequent auf höchste Qualität setzen und daher Bespannstoff von Akustikstoff.com empfehlen: https://www.hifiberry.com/blog/changing-the-spaker-fabric-of-your-beovox-cx-50-cx100 

HiFiBerry ist übrigens in DIY-Kreisen weltweit kein Unbekannter: Der führende Anbieter von Audioerweiterungen für den Raspberry Pi legt einen klaren Fokus auf hochwertige Soundqualität und entwickelt seit mehreren Jahren Hardware-on-Top-Module, Boards für digitale Schnittstellen sowie Verstärker, die direkt auf den Raspberry Pi montiert werden. HiFiBerry Boards können für Streaming-Player und Mediacenter ebenso eingesetzt werden wie zur individuellen Gestaltung von Multiroomsetups.

Akustikstoff für AV-Möbel in Skandinavischem Design

Ausgezeichnete Verarbeitung, großartiges skandinavisches Design und individuelle Maßanfertigung – dafür steht der dänische Schreiner Per Plauborg mit seinem Unternehmen Hifimøbler.dk.

AV furniture from Hifimøbler.dk, with cover fabric from Akustikstoff.comPlauborg konzentriert sich ganz auf maßgefertigte AV-Möbel in hervorragender Qualität. Sämtliche Möbel bestechen durch überzeugendes dänisches Design, werden aber in allen Details auf die individuellen Wünsche der Kunden abgestimmt – von der Farbe über die Größe und die Anzahl der Regale bis zu Kabeldurchführungen und Zubehör wie Schubladen, Beine, Räder und Wandmontageoptionen. Dadurch eignen sich AV-Möbel von Hifimøbler.dk für jedes Audio- und Video-Equipment und bringen gleichzeitig elegantes skandinavisches Möbeldesign ins Haus.

AV furniture from Hifimøbler.dk, with speaker fabric from Akustikstoff.comWer seine HiFi und Videogeräte  jederzeit einsatzbereit haben möchten, sie aber lieber in einem geschmackvollen handgefertigten Designmöbel versteckt als sie offen zu präsentieren, findet bei Hifimøbler.dk die perfekte Lösung. Alle Möbel sind für die Verkabelung innerhalb und zwischen den Modulen vorbereitet. So bleiben alle Kabel verborgen, das Wohnzimmer wirkt immer aufgeräumt. Besonders überraschend ist der attraktive Preis der einzigartigen Möbelstücke: Hifimøbler.dk bietet seine Produkte zu  Preisen an, für die man sonst nur Serienprodukte aus industrieller Fertigung erwarten kann.

Per Plauborg uses fabrics from Akustikstoff.comBesonderen Wert legt Per Plauborg  auf die Qualität und die überzeugende Handwerkskunst, die seine Produkte auszeichnet. Kein Wunder also, dass er für die akustisch transparente Bespannung der Fronten auf Textilien von Akustikstoff.com setzt. Die ausgezeichneten akustischen Eigenschaften dieser Bespannstoffe gewährleisten bei allen hinter den Fronten platzierten Lautsprechern eine völlig unbeeinträchtigte Klangwiedergabe. Gleichzeitig ist das speziell entwickelte Akustikgewebe durchlässig für Infrarotlicht,  so dass Fernbedienungen auch mit geschlossenen Fronten problemlos funktionieren.

Akustikbilder selber machen

Akustikbilder, auch Schallbilder genannt, liegen voll im Trend.  Sie verbessern die Raumakustik, indem sie unerwünschte Reflexionen ausschalten, und sehen überdies gut aus.

Mit etwas handwerklichem Geschick kann man sie schnell und ausgesprochen günstig selbst anfertigen: Zunächst baut man sich einen Holzrahmen mit ca. 5 cm Kantenhöhe. Diesen Rahmen füllt man formschlüssig mit einem speziellen Akustikschaumstoff wie Basotect. Schließlich verkleidet man die gesamte Konstruktion auf der Vorderseite mit einem akustisch hochtransparenten Bespannstoff.

Unser Akustikstoff ist hierfür hervorragend geeignet. Er ist besonders stabil und elastisch, sodass man ihn auch in der Hobbywerkstatt mühelos verarbeiten kann. In unserem Youtube-Channel finden sich hierzu praktische Tutorials, die für Lautsprecherrahmen wir für Akustikbilder anwendbar sind.

akustikbild oder schallbild aus akustikstoffWie gut das Ergebnis im Raum wirken kann, zeigen die Fotos, die uns einer unserer Kunden freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Dank einer Auswahl von 42 Farben und weiteren neun metallischen Farbtönen sind der Kreativität hier kaum Grenzen gesetzt.

Natürlich kann man den eigenen Schallbildern auch eine ganz persönliche Note geben, indem man sie mit geeigneten Textilfarben bemalt. Wichtig ist dabei, dass die Poren des Akustikstoffs nicht von der Farbe verschlossen werden.

Zur Fixierung der Farben kann der Bespannstoff aus Polyester bei bis zu 175°C gebügelt werden. Idealerweise legt man hierbei ein dünnes, flaches Tuch zwischen Akustikstoff und Bügeleisen. Am besten zieht den Stoff erst nach dem Fixieren der Farbe auf den Rahmen. Dabei muss man natürlich darauf achten, dass das Bild nicht durch ungleichmäßige Spannung verzieht.

Alternativ kann man den Stoff zunächst auf den Rahmen ziehen, dann bemalen und durch Bügeln von hinten die Farben fixieren und schließlich den Akustikschaumstoff in den Rahmen einfügen.

Bitte beachten: Akustikstoff 2.0 ist wegen seiner wasser- und schmutzabweisenden Eigenschaften nicht zum Bemalen geeignet.

Neues Berliner Edel-Tonstudio setzt auf unseren Akustikstoff

Akustikstoff von www.akustikstoff.com im Studio A der Kung Fu Studios Berlin (Marek Pompetzki)Die neu eröffneten Kung Fu Studios in Berlin-Kreuzberg sind die neue Top-Adresse für Hit-Produktionen auf Weltniveau. Dahinter steckt das Produzententeam Marek Pompetzki, Paul NZA und Cecil Remmler, das bisher im Numarek-Studio zu Hause war.

Das Erfolgstrio zählt bereits seit einigen Jahren zu den absoluten Top-Produzenten in Deutschland und steht für einen Sound, der auch auf internationalem Niveau keinen Vergleich scheuen muss: Die Songs von Sido tragen ebenso die Handschrift von Pompetzki & Co.  wie zahllose andere Aufnahmen, etwa  von  Max Herre,  Miley Cyrus, Kelly Rowland, Nico Santos, Cassandra Steen, Deichkind, Sarah Connor oder Ivy Quainoo … die Liste ließe sich noch eine Weile fortsetzen.

Akustikstoff von www.akustikstoff.com im Aufnahmeraum der Kung Fu Studios Berlin (Marek Pompetzki)Die Kung Fu Studios beeindrucken selbstredend durch Aufnahmetechnik und Akustik auf höchstem technischen Stand. Gleichzeitig bieten sie jede Menge Platz für kreatives Arbeiten und ein rundum ansprechende, angenehme und gleichzeitig fokussierte Arbeitsatmosphäre.

Akustikstoff von www.akustikstoff.com im Studio D der Kung Fu Studios Berlin (Marek Pompetzki)Selbstverständlich setzte das Produzententrio auch bei der Auswahl des Bespannstoffs für die akustisch wirksamen Verkleidungen und Absorber in den Aufnahme- und Regieräumen auf allerhöchste Qualität und wählten unseren Akustikstoff, unter anderem in in den Farbvarianten Feige und Anthrazit.

Wer mehr erfahren möchte, findet auf Youtube einen interessanten Rundgang.

Akustikstoff von www.akustikstoff.com im Studio B der Kung Fu Studios Berlin (Marek Pompetzki)

Toller Metallglanz in 9 Farben: Metallic Line erweitert!

Akustikstoff.com Metallic Line speaker cloth comes in nine great coloursDie Lautsprecherfront passend zum iPhone in trendigem Rosègold? Wir machen’s möglich!  Wie versprochen haben wir nämlich  fünf weitere Farbtöne zum Farbspektrum unseres Metallic Line-Akustikstoffs hinzugefügt. Damit ist dieser wirklich einzigartige Boxenstoff mit seinem edlen metallischen Glanz jetzt in insgesamt neun hochattraktiven, realistischen Metallicfarben erhältlich. Neben Klassikern wie Gold, Silber und Kupfer gibt es beispielsweise ein zauberhaft schönes Stahlblau, enorm authentische Antikbronze und hellglänzendes Aluminium.

Akustikstoff.com Metallic Line speaker cloth closeupDie Metallic Line eröffnet völlig neue Möglichkeiten bei der Gestaltung von Lautsprecherboxen und Absorbern. Besonders gut machen sich die akustisch transparenten, Ökotex-zertifizierten Bespannstoffe auch als Dekostoffe – überall dort, wo in der Innenarchitektur sowie im Messe- und Ladenbau ausgesprochen edle Metallglanz-Akzente gesetzt werden sollen.

Am besten gleich mal im Shop reinschauen oder noch besser ein Musterset bestellen!

Neuer Metallic Line Akustikstoff

Metallic Line AkustikstoffSchöner  und auch noch günstiger: unser neuer Metallic Line-Akustikstoff ist ab sofort in unserem Online-Shop erhältlich! Er löst die bisherige „Metal Line“ übergangslos ab und ist zunächst in vier Farben erhältlich: Gold, Silber, Kupfer und Messing. Weitere Farben folgen in Kürze.

Wir haben die Materialzusammensetzung verändert. Der neue Boxenstoff besteht aus 100% Polyester.  Damit ist nun unser gesamtes Produktspektrum Ökotex-zertifiziert. Wie wir den großartigen metallischen Glanz der Metallic Line hinbekommen, bleibt natürlich unser Geheimnis.

Das Allerbeste: der innovative Lautsprecherstoff ist auch noch günstiger! Durch den veränderten Herstellungsprozess liegt die Bahnbreite der neuen Metallic Line trotz geringerem Gewicht bei 164 cm, der Preis pro Meter entspricht jedoch dem der bisherigen „Metal Line“.

Am besten gleich mal reinschauen!

Praxistipps zur Blickdichtigkeit von Akustikstoff

Wasch mir den Pelz aber mach mir das Fell nicht nass: Warum akustisch transparenter Stoff nie 100% blickdicht sein kann

„Ist Ihr Akustikstoff denn eigentlich blickdicht?“ Diese Frage hören wir von unseren Kunden relativ häufig. Schließlich dient der Bespannstoff vornehmlich dazu, Lautsprecher, AV-Equipment oder anderes möglichst elegant dem Blick zu entziehen.

Harte Kontraste zeichnen bei entsprechenden Lichtverhältnissen in Lautsprecherstoff durch.

Durchzeichnen bei akustisch transparentem Stoff: ein tiefschwarzer Untergrund wird unter weißem Stoff erkennbar.

Die Idealvorstellung ist klar: absolute akustische Transparenz und gleichzeitig völlige Blickdichtigkeit (der Fachmann spricht hier von Opazität, also dem Gegenteil von Transparenz). Dieser Idealvorstellung wirken leider die Gesetze der Physik entgegen, denn sowohl beim Schall als auch beim Licht handelt es sich um Wellen – in der trockenen Sprache der Physik also um zeitlich und örtlich periodische Veränderungen einer physikalischen Größe.

Alles dreht sich um Wellen

Da Schall sich durch die mechanische Deformation eines Mediums, in unserem Fall durch Veränderungen des Luftdrucks verbreitet, wirkt alles, was sich dem Schall in den Weg stellt, wie eine Art Widerstand: Es wird selbst in Schwingung versetzt, nimmt dadurch Energie aus der auftreffenden Welle auf und verringert die Amplitude, also die Stärke der Schwingung. Eine vollständig geschlossene, luftundurchlässige Fläche dämpft Schallwellen daher immer massiv ab. Je nach Materialbeschaffenheit wird der Schall durch Mitschwingen „geschluckt“ sowie reflektiert oder diffundiert.

Akustische Transparenz setzt also Materialöffnungen voraus, durch die Luft und damit der Schall dringen kann. Selbst durch kleinste Öffnungen kann jedoch auch das viel kurzwelligere sichtbare Licht treten – ein Effekt, der gut in einem völlig abgedunkelten Raum zu erleben ist, sobald die Tür nicht an allen vier Seiten des Türrahmens vollständig dicht schließt.

Entscheidend: der höhere Frequenzbereich

Am deutlichsten wird eine ungenügende Schalldurchlässigkeit bei den höheren Frequenzen im Hörbereich: Die kurzwelligen und energieärmeren Höhen und Hochmitten werden zuerst bedämpft, während energiereiche, verhältnismäßig langwellige Bassfrequenzen spürbar weniger an ihrer Ausbreitung gehindert werden. In der Praxis bedeutet dies, dass bei der Verwendung ungeeigneter oder minderwertiger Bespannstoffe für akustisch aktive Elemente zuerst diejenigen akustischen Frequenzen verloren gehen, die für ein differenziertes Klangbild von größter Bedeutung sind.

Die Grenzen der Physik ausgelotet

Das Kunststück eines guten Akustikstoffs besteht also darin, Schallwellen möglichst ungehindert durchzulassen, die Lichtwellen hingegen so gut wie möglich zu blockieren. In alle Produkte von Akustikstoff.com ist jede Menge Entwicklungsarbeit eingeflossen, um diesen physikalischen Spagat bestmöglich hinzubekommen. Dennoch liegt es in der Natur der Sache, dass beides gleichzeitig nicht hundertprozentig erzielt werden kann. Außerdem haben wir bei der Entwicklung der Lautsprecherstoffe von Akustikstoff.com neben hoher Blickdichtigkeit und ausgezeichneter Schalltransparenz einen dritten sehr wichtigen Aspekt im Auge behalten: Unsere Bespannstoffe sind auch noch robust und gut zu verarbeiten. Dazu demnächst in einem eigenen Beitrag mehr.

Dunkler Lautsprecherstoff ist blickdichter als heller Bespannstoff

Dunkle Farben sind bei reinem Auflicht tendenziell blickdichter als helle Farben. Hier im Vergleich: Schwarz und Weiß.

Drei typische Problemfelder

Typische Probleme mit der Blickdichtigkeit von akustisch transparenten Bespannstoffen sind vor allem starker Kontrast von hell zu dunkel zwischen dem Akustikstoff und den dahinterliegenden Gegenständen, von hinten durchscheinendes Licht sowie sehr starkes, direkt von vorn auf den Akustikstoff dringendes Licht.

Kontrast runter, Abstand rauf

Der wichtigste Schritt zum Verhindern deutlichen Durchscheinens ist es, den Kontrast zwischen dem Lautsprecherstoff und den dahinterliegenden Gegenständen so gering wie möglich zu halten. Es lohnt sich durchaus, Bespannrahmen und Fronten etwa von Boxengehäusen und Schallabsorbern mattweiß zu lackieren, wenn sie mit weißem Akustikstoff bespannt werden sollen.

Zusätzlich baut ein größerer Abstand zwischen dem Hintergrund und dem Akustikstoff allzu starkem Durchscheinen vor. Haben die in einem weißen Gehäuse verbauten Lautsprecher jedoch pechschwarze Membranen, werden sich diese bei entsprechenden Lichtverhältnissen dennoch durchzeichnen. Je nach Geschmack und Gestaltungswunsch kann dies durchaus auch gewünscht sein, denn gut gemacht kann der Effekt auch sehr edel wirken. Ähnlich fällt der Transparenzeffekt häufig bei Absorbern auf: Wird ein grauer Absorber mit weißem Stoff bespannt, erscheint die Oberfläche nicht reinweiß, sondern eher grau.

Schwarz-Weiß-Kontrast mit Akustikstoff

Auch bei Akustikstoff gilt: Schwarz-Weiß ist weniger kontraststark als Schwarz-Gelb.

Schwarz-Gelb-Kontrast mit Akustikstoff

Der stärkste Kontrast: Schwarz-Gelb – hier verdeutlicht mit zwei Stücken Akustikstoff.

Übrigens: der Kontrast zwischen Schwarz und Gelb wirkt noch stärker – daher auch die Farbkombination gelb-schwarz bei Sicherheitsmarkierungen.

Durchscheinen von hinten vermeiden

Unvermeidbar ist eine gewisse optische Transparenz auch bei Gegenlicht: Ähnlich wie bei einer Gardine dringt direkt von hinten auftreffendes Licht durch den Stoff, die Konturen von hinter dem Stoff platzierten Gegenstände werden erkennbar. Dieses Problem tritt vor allem bei AV-Möbeln wie Soundboards, Soundbars und Lowboards auf. Abhilfe schafft, einen Lichteinfall von hinten durch geschicktes Aufstellen der Möbel und durch den Verzicht auf künstliche Beleuchtungsquellen hinter den Möbeln zu verhindern.

Starkes Auflicht ergibt Transparenz

Starkes, gebündeltes Licht, das direkt von vorn auf den Bespannstoff fällt, kann ebenfalls zu Durchscheineffekten führen: Das Licht durchdringt den Akustikstoff, wird von den dahinter gelegenen Gegenständen unterschiedlich reflektiert und tritt in Gegenrichtung wieder aus. Das visuelle Ergebnis ist auch hierbei eine gewisse Transparenz. Diese lässt sich verhindern, indem man keine Scheinwerfer und Leuchten direkt auf den Stoff richtet, sondern eher mit diffusen Lichtquellen arbeitet und auf einen seitlichen Lichteinfall achtet.

Stark gespannt wird Akustikstoff zunehmend durchscheinend.

Der „Gardineneffekt“: Je stärker der elastische Akustikstoff gespannt wird, desto durchscheinender wird er. Hier verdeutlicht mit extremer Spannung und Gegenlicht.

Auch auf die Spannung kommt es an

Einen erheblichen Einfluss auf die optische Transparenz hat die Spannung, mit der unser Akustikstoff verarbeitet wird: Je intensiver der ausgesprochen elastische Stoff gespannt wird, desto weiter öffnen sich die Maschen. Das verbessert die akustische Transparenz zusätzlich, aber selbstverständlich verändert sich dadurch auch die Blickdichtigkeit des Materials – es kommt zum sogenannten „Gardineneffekt“: Insbesondere bei Gegenlicht wird der Stoff zunehmend weniger opak. Hier gilt es, vor der endgültigen Montage des Bespannstoffs gegebenenfalls etwas zu experimentieren.

Zweilagig arbeiten?

Je nach Anwendungsfall ist es durchaus möglich, Akustikstoff zweilagig zu verarbeiten, um auf diese Weise die Blickdichtigkeit zu erhöhen. Die akustischen Einbußen, eine zusätzliche Absenkung um etwa 1-2 dB bei ca. 8-9 kHz, liegen im Rahmen, denn selbst zweilagig weist unser Akustikstoff eine deutliche höhere akustische Transparenz als andere einlagige Bespann-Materialien*. Dennoch muss hierbei sehr vorsichtig gearbeitet werden, um Moiré-Effekte zu vermeiden, die bei der Überlagerung der feinen Stoffstrukturen entstehen können. Zu einem gewissen Grad lässt sich dies umgehen, indem man zunächst an der Front die stärker strukturierte Seite des Stoffs als Außenseite verwendet, während man die dahinterliegende Stoffbahn mit der etwas glatteren Seite nach außen montiert, und darüber hinaus die beiden Stoffbahnen solange gegeneinander verdreht, bis der Moiré-Effekt verschwindet. Auch hier empfiehlt sich also Experimentieren vor der endgültigen Fixierung des Akustikstoffs.

*Schmid, Johannes: „Messungen zur akustischen Durchlässigkeit verschiedener Textilien“. Jade Hochschule, Oldenburg, September 2015

Akustikstoff.com auf der High End 2017

Akustikstoff.com @ High End 2017, MunichEs ist fast schon selbstverständlich, dass unser Akustikstoff auch auf der High End 2017 in München vertreten war – besonders präsent auf dem Messestand der  Wiener Lautsprecher Manufaktur.  Die Edel-HiFi-Hersteller aus Österreich präsentierten eine Vielzahl verschiedener, mit unserem Lautsprecher-Bespannstoff ausgestatteter akustisch wirksamer Elemente. Hier einige Impressionen.

Wir danken Andreas Steiner von der Wiener Lautsprecher Manufaktur für die Fotos.

Akustikstoff.com yl High End 2017, MunichAkustikstoff @ High End 2017, Munich Akustikstoff @ High End 2017, MunichAkustikstoff @ High End 2017, Munich

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